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Aus der Geschichte der FF Destedt.: Gründung :. Doch noch vor der eigentlichen Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Destedt, wurde lt. Unterlagen des Niedersächsischen Staatsarchiv von Löschgerätschaften in Destedt berichtet. Im Jahr 1787 befand sich eine Spritze auf dem Gutshof. 1828 wurden 2 Spritzen und 1848 andere Feuerlöschgeräte erwähnt. Es wurde ein Feuerlöschkommissariat gebildet, wo auch Destedt 1829 zugehörte, was später 1832 neu mit den Orten Schulenrode, Cremlingen und Hemkenrode gebildet wurde und dem Herzoglichen Kreisamt Riddagshausen unterstand. 1864 schied das Gut Destedt aus dem Gemeindeverband aus. Es wurde dann bis zum Jahr 1919 die Gutsgemeinde bzw. die Dorfgemeinde Destedt gebildet. Dort traf man folgende Regelungen: Die Gutsgemeinde war für die Bereitstellung und Erhaltung der 2 Spritzen verantwortlich, die Dorfgemeinde hatte die Bedienungsmannschaften zu stellen. Der Spritzenmeister wurde von der Gutsgemeinde benannt. Dem Feuerlöschbezirk 9 des Kreiskommissariats Riddagshausen Vechelde gehörten 1879 36 Bedienungsmannschaften an. Förster L. Kunze war der erste Führer der Freiwilligen Feuerwehr Destedt, 25 Jahre war Heinrich Lüer Führer, Hermann Wietig und Hermann Graßhoff waren die weiteren Amtsträger. Willi Schröder, später Kreisund Bezirksbrandmeister, führte die Wehr viele Jahre. Karl Essmann trat seine Amtsnachfolge an, dessen Ernennung zum Ehrenbrandmeister nach Ausscheiden aus dem aktiven Dienst erfolgte. Die weiteren Ortsbrandmeister waren Alwin Künne, Bernhard Brückner, Erich Essmann (Ehrenbrandmeister), Wilhelm Becker (Ehrenbrandmeister), Alfred Brandt (Ehrenmitglied) und Karl-Uwe Meyer. Seit 1993 führt die Wehr Ortsbrandmeister Stefan Stolzki. 1846 wurde die Feuerwehr zu ihrem ersten erwähnten Brand gerufen, dem Pfarrstall und im Jahr 1897 zur Scheune des Bauern Weber. 1906 folgte dann ein Feuer in Brenneckes Scheune. In den weiteren Jahren folgten einige Brände, die aber schnell gelöscht werden konnten. Auch wurde die Nachbarschaftshilfe in den umliegenden Orten großgeschrieben. So wurde in den Orten Abbenrode, Hemkenrode, Cremlingen, Lucklum, Gardessen, Veltheim und Schulenrode nachbarliche Löschhilfe geleistet. Unter größten körperlichen Anstrengungen wurde 1944 im 2. Weltkrieg, nach verheerenden Bombenangriffen in Braunschweig von der Feuerlöschpolizei, so wurde die damalige Feuerwehr benannt, Löschhilfe geleistet. Sie erfüllte ihre vielseitigen Aufgaben mit bravour, obwohl die meisten Kameraden nicht zur Verfügung standen. Im Jahr 1929 wurde in Destedt die Wasserleitung in Betrieb genommen. Jetzt stand mehr Löschwasser zur Verfügung und die Versorgungsstrecken wurden erheblich verkürzt, denn früher mußte das Wasser aus Teichen und Brunnen gefördert werden. Bis zum Jahr 1960 standen die Feuerlöschgeräte entweder auf dem Gutshof oder in anderen Unterstellplätzen. Danach wurden die Geräte und Zubehör im eigen erstellten Feuerwehrgerätehaus untergebracht. 1983 wurde nach 10 jährigem Bemühen und unter größtem persönlichen Einsatz unseres Brandmeisters Wilhelm Becker der Anbau des Sanitärtraktes an das Gerätehaus fertiggestellt.
Stand: Donnerstag | 1.Januar 1970 | 01:00:00 |
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